Schule ohne Rassismus

 

Mittelschule am Schlossberg ist offziell "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

Die Mittelschule am Schlossberg hat ein neues Schild bekommen, ein ganz besonderes, die Aufschrift lautet: Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage.

 

Im Rahmen des Schulfestes verlieh Dr. Thomas Kraus von der SOR-SMC Koordinierungsstelle Bayern offiziell den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". In seinem kurzen Grußwort sagte er: "Ein Schild könne jeder aufhängen, aber mit dieser Auszeichnung übernehme die Schule, die Schüler und Lehrkräfte eine große Verantwortung: Sie verpflichten sich gegen Diskriminierung vorzugehen!"

 

Schulleiter Alois Amann freute sich, dass über 96 % aller an der Schule Beteiligten (Schüler, Lehrer, Personal) mit ihrer Schrift bestätigt haben, dass sie sich dafür einsetzen, dass es eine zenrale Aufgabe der Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln. Dennis Scherer, der Schulsprecher, bekräftigte: "Obwohl es an unserer Schule glückerlicherweise keine Probleme mit Rassismus gibt, finden wir es trotzdem wichtig, dieses Projekt umzusetzen, damit das auch in Zukunft so bleibt!"

 

Der zweite Bürgermeister Johann Dechant sagte, es sei wichtig, sich gegen jede Art von Diskriminierung zu stellen. Er freue sich deshalb besonders, dass die Mittelschule am Schlossberg sich für dieses Thema engagiert einsetze.

 

Als Pate für das Projekt konnte der aus Regenstauf stammende Rapper Liquid gewonnen werden, der zudem auch ein ehemaliger Schüler der Mittelschule ist. Er gratulierte herzlich zu der Auszeichnung. Diskriminierung zu verhindern sei ihm ein großes Anliegen, dass er auch immer wieder in seinen Songs zum Thema mache.

 

Schule ohne Rassismus

Die Lehrkräfte unserer Schule haben sich einstimmig für das Projekt "Schule gegen Rassismus" entschieden.

 

Respekt und Achtsamkeit heißt das Jahresthema der Regenstaufer Schulen in Kooperation mit der Jugendpflege im Rahmen des RUNDEN TISCHES. Es werden verschiedene Maßnamen geplant, an denen die Lehrkräfte mit ihren Klassen teilnehmen können. Schwerpunkt sollen die 5. und 6. Klassen sein. Vermutlich werden die Angebote aber auch für die 7.und ältere Jahrgangsstufen interessant sein. Es handelt sich um ein von Schulleitern und Bürgermeister gewünschtes Jahresthema, das JaS für die Schule umsetzt.

Schüler setzen Zeichen gegen Rassismus

Die Regenstaufer Mittelschule strebt ein Prädikat der europäischen Jugendinitiative an. Fast alle haben gegen Diskriminierung unterschrieben

Die Mittelschule am Schlossberg strebt das Prädikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der europäischen Jugendinitiative, die es seit 1995 gibt, an. Die Initiative zu diesem Projekt ging vom EJSA-Team der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule am Schlossberg aus. Das gemeinsame Jahresthema aller Vertreter von Schule, Gemeinde und Jugendarbeit haben am sogenannten Runden Tisch als Jahresthema Aktionen mit den Oberbegriffen „Respekt und Toleranz“ beschlossen.

 

Dieses Thema wollen die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule am Schlossberg mit dem Erwerb des Prädikats „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ umsetzen. Unter Anleitung der Jugendsozialarbeiterinnen Susanne Engl und Sandra Bachmeier erarbeitete ein Team um die Schülersprecher ein Konzept. Zuvor hatte die Schulleitung und die Lehrkräfte der Aktion einstimmig ihre Unterstützung zugesagt.

 

Schulleiter Alois Amann freute sich besonders über die Aussage des Schulsprechers Dennis Scherer: „Obwohl es an unserer Schule glücklicherweise keine Probleme mit Rassismus gibt, finden wir es trotzdem wichtig, dieses Projekt umzusetzen, damit das auch in Zukunft so bleibt!“ Äußerst ambitioniert starteten die Schülersprecher das Projekt, zuerst holten sie die Klassensprecher in ihr Boot. 94 % der Schüler bestätigten bisher mit ihrer Unterschrift: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.“ Außerdem sagten sie zu, sich gegen Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen, einzusetzen.

 

Als nächstes sind Vorführungen der beiden Filme „Wer hat Angst vorm weißen Mann“ und „Gran Torino“ geplant. Beide Filme behandeln das Thema Rassismus und können Grundlage für Diskussionen zum Thema in den Klassen sein.

 

Besonders stolz sind die Schüler auf den Paten, den sie zur Unterstützung für die Bewerbung der Mittelschule gewinnen konnten. Der jugendliche Rapper Liquid, der sich auch in seinen Songs gegen Gewalt ausspricht und vor 8 Jahren selbst Schüler der Mittelschule, die damals noch Hauptschule hieß, besuchte, hat zugesagt, die Aktion zu unterstützen.

 

Am 20. Mai 2014 wird die Mittelschule ein Schulfest veranstalten, in dessen Rahmen werden die Schüler auch ihr Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ vorstellen.

 

Selbstverständlich hat der Schulleiter Alois Amann als einer der ersten seine Unterstützungsunterschrift geleistet. „Unsere Schule besuchen Jugendliche aus verschiedenen Herkunftsländern, viele Schüler hätten einen Migrationshintergrund, da passe eine solche Aktion bestens ins Schulbild. Hinzu komme, dass Deutschland aus der Geschichte heraus eine besondere Verantwortung beim Kampf gegen Rassismus habe, so Alois Amann. „Ich bin stolz, dass die Schüler dieses Projekt für wichtig erachten, obwohl sie gleichzeitig feststellen, dass es an unserer Schule keine Probleme mit Rassismus gibt!“

(MZ:Sieglinde Geipel)

Pate "Liquid" - Harold Merl - im Projekt "Schule ohne Rassismus"
Liquid - Pate im Projekt "Schule ohne Rassismus" - MZ-Bericht von Martina Schaeffer
Pate im Projekt Schule ohne Rassismus.pd[...]
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Die Aktion Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wurde 1995 von der europäischen Jugendinitiative ins Leben gerufen.

 

Alle Lehrkräfte, die Schulleitung und bisher 94 % der Schüler haben mit ihrer Unterschrift bestätigt: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.“

 

Schulsprecher Dennis Scherer sagt: „Obwohl es an unserer Schule glücklicherweise keine Probleme mit Rassismus gibt, finden wir es trotzdem wichtig, dieses Projekt umzusetzen, damit das auch in Zukunft so bleibt!“

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