Senioren erzählten von früher

Die Bewohner des Caritas-Altenheims in Regenstauf feierten mit den Schülern ein Kartoffelfest und tauschten sich aus. 
Von Sieglinde Geipel, MZ 

Kartoffeln in einem offenen Feuer zu garen, ließ bei manchen Bewohnern des Caritas-Altenheims in Regenstauf Erinnerungen aus ihrem Leben wach werden. Bei
vielen Schülern der Klasse 7a, die der Einladung zum Kartoffelfest gefolgt waren, war diese Zubereitung von Kartoffeln jedoch völlig neu. Sylvia Oremek hatte diesen Tag rund um die Kartoffel organisiert und dazu nicht nur die Senioren des Caritas Altenheims eingeladen, sondern auch die Schüler der Klasse 7a mit ihrer Klassenlehrerin Margit Neubauer, die schon oft in den vergangenen Schuljahren mit Schülern das Altenheim besuchte. 


Die Kartoffel gehöre zu den absoluten Grundnahrungsmitteln der Menschheit. Im Jahr werden weltweit mehr als 300 Millionen Tonnen geerntet, erfuhren die
Bewohner und die Jugendlichen. Den Spruch „die heißen Kartoffeln aus dem
Feuer holen“ durften die Schüler dann praktisch umsetzen und dabei aufpassen, dass sie sich nicht Finger verbrannten. Die in Albfolie eingewickelten und in der offenen Glut gegarten Kartoffeln schmeckten nicht nur den Senioren sondern auch den Schülern. 
Eine kleine Ausstellung stellte die verschiedenen Kartoffelsorten vor. Natürlich gab es auch Informationen zur Zubereitung von Kartoffeln. Hier stand bei den Jugendlichen die Pommesfrites an erster Stelle. Aber natürlich kannten die Schüler genauso wie die Regenstaufer Senioren auch den Kartoffelsalat, Kartoffelknödel, Kartoffelpüree oder Kartoffelsuppe, Bratkartoffeln sowie Pellkartoffeln und Kartoffelpuffer. 


Zwischen Schülern und Senioren entstanden schnell Gespräche. Die Schüler lauschten den Erzählungen über die Kartoffelernte, das Kartoffelklauben oder eben die Kartoffelfeuer. Für die Senioren seien solche Veranstaltungen sehr wichtig, erzählte Sylvia Oremek. Gerade bei älteren Menschen, die an Demenz leiden, könnten solche Aktionen wieder Erinnerungen lebendig werden lassen und der eine oder andere erzählt von seinen eigenen „Kartoffel-Erlebnissen“. Die Kartoffel sei für die älteren Menschen ein besonderer Schlüssel zu ihrer eigenen Geschichte, da sie in ihrem Leben natürlich eine wesentlich wichtigere Rolle gespielt habe, als für die heutigen Jugendlichen und Kinder. Die Mädchen und Buben waren von ihrem Besuch so angetan, dass sie auch weiterhin,
soweit es der Schulalltag zulässt, die Bewohner besuchen wollen, berichtete Lehrerin Margit Neubauer. 
 

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