Genau an Weihnachten

Genau an Weihnachten

 

 

An einem schönen Montagmorgen am 29.11.2020 wachte Yaruba, in der Nähe der Hauptstadt Kamerun auf. Er war 14 Jahre alt. Sein Dorf war geplagt von Hunger und Krankheit. Als er noch klein war, starb sein Vater an einer solchen unbekannten Krankheit. Es war mal wieder wie immer ein ganz normaler Morgen in seinem Heimatdorf. Er stand auf und holte für seine Mutter am Morgen Wasser mit einem Eimer von der Wasserstelle, die am Dorfplatz war. Yaruba war nicht das einzige Kind, das Wasser holte. Als er nach Hause zurückkam, sah er seine Mutter gerade auf einer Matratze im Haus liegen. Er rüttelte und schrie sie an. Als er zurück wich, lief es ihm kalt den Rücken runter. Er hat dabei nicht einmal gemerkt, dass er den Wassereimer fallen gelassen hat. Er lief zum Nachbarhaus. Dort wohnte ein Arzt. Er lief mit ihm im Schlepptau zu seiner Mutter. Der Doktor untersuchte die Mutter gründlich. Kurz darauf schüttelte er den Kopf und sagte: „Es ist nichts mehr zu machen.“ Dann nahm er sie mit. In seinem Dorf wurden die meisten Leute nicht älter als 30, weil sie entweder an Hunger oder an Seuchen starben. Er hätte nie gedacht, dass so etwas seine Mutter treffen würde. Er dachte, Gott würde sie verschonen. Er hatte sich wohl geirrt. Nach dem Begräbnis lief er nach Hause und packte überstürzt seine Sachen zusammen. Er wollte nur noch weit weg, weil auch die Terroristen aus Nigeria immer näher kamen. Am nächsten Tag machte er sich auf nach Norden in Richtung Nigeria und versuchte dabei, den Schmerz zu verdrängen. Die Sonne schien auf seinen Kopf, dass es schon fast wehtat. Nach anstrengenden fünf Tagen Fußmarsch erreichte er schließlich mit ein paar anderen Nigeria. Zwei Tage zuvor fand er zum Glück eine Oase. Dort konnte er seine Wasservorräte auffüllen. Sie trafen einen Händler, der einen alten, fast schon kaputten Bus anbot. Er gab ihnen sehr günstig den Bus. Einer aus der Gruppe war Mechaniker und er konnte den Bus reparieren. Damit fuhren sie los nach Libyen. Es war eine abenteuerliche und gefährliche Reise durch die Sahara.

 

 

Die Hälfte des Weges hatten sie am 10.12.2015, als sie in Tripolis ankamen, bereits gemeistert. Es war die Hauptstadt von Libyen. Aber jetzt komm erst der schwere Teil. Dort suchten sie gemeinsam ein altes Schiff. Nach einiger Zeit fanden sie eines in einem abgelegenen Hafen. Es passten alle gerade noch hinein. Nun konnten wir nach Italien losfahren. Je weiter sie auf das Mittelmeer kamen, umso stürmischer wurde es. Es regnete in Strömen. Die Wellen schlugen wie Peitschen gegen das Schiff. Als sich die See wieder legte, sahen sie das Ufer schon. Plötzlich hörte er etwas unter seinem Fuß. Er merkte, dass sie Leck geschlagen hatten. Bevor sie beinahe ertranken, rettete sie die Küstenwache. Zum Glück kamen sie, denn keiner von ihnen konnte schwimmen. Sie bedankten sich bei ihnen für die Rettung. Aber leider verstanden sie die Gruppe nicht. Sie kamen am 13.12.2015 an. Es war ein Sonntag. Es war die Stadt Catanzaro, in der sie ankamen.p:/

Die Küstenwache führte sie zu einem Zug und gab ihnen ein Ticket. Also stiegen sie in den Zug. Es war eine lange Zugfahrt. Es ging bis nach Regensburg in Bayern. In Regensburg angekommen wurden sie von vielen Leuten sehr fröhlich empfangen. Alle waren hier nett. Nachdem sie angekommen waren, wurden sie auf verschiedene Unterkünfte aufgeteilt. Er kam in eine Unterkunft nach Wenzenbach. Dort traf er wie ein Wunder einen Freund, den er von früher noch kannte und mit dem er damals viel Zeit verbrachte. Als er dann am selben Tag im Radio „Stille Nacht, Heilige Nacht“ hörte, wusste er, dass Weihnachten ist.

 

Von Johannes Artmann und Fabian Schmid

 

Termine

Terminkalender 2018.xls
Microsoft Excel-Dokument [102.5 KB]

Wichtige Links

Neue Rubrik auf der Homepage 

Auf der Seite Das ist aus uns geworden stellen wir ehemalige Schülerinnen und Schüler und deren berufliche Entwicklung nach ihrem Abschluss an der Mittelschule am Schlossberg vor. 

Kontakt

Mittelschule am Schlossberg

Hauzensteiner Str. 52

93128 Regenstauf

 

Rufen Sie einfach an unter

 

Tel.: 09402/94810-0

Fax: 09402/9481010

 

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.