Einweihung der Mensa

Ganztagsangebot hat einen kräftigen Anschub erhalten

 

Der Erweiterungsbau für das Schulzentrum an der Realschule Regenstauf wurde geweiht. In der Mensa werden täglich 200 Essen an die Schüler ausgegeben.

 

MZ vom 22.03.2014 v. Sieglinde Geipel

 

REGENSTAUF Nach knapp elfmonatiger Bauzeit wurden im Beisein zahlreicher Ehrengäste die Erweiterungsbauten an der Max-Ulrich-von-Drechsel-Realschule in Regenstauf eingeweiht. Landrat Herbert Mirbeth stellt fest, dass hier ein „gelungenes Werk“ entstanden sei, bei dem jeder Euro stimme. Die Realschule habe ein riesiges Entwicklungspotential stellte er fest.  Jedoch sollte man, wenn man es mit der Entwicklung des ländlichen Raumes ehrlich meine, möglichst viele Schulen vor Ort belassen. Es schmerze ihn schon etwas, wenn auf der einen Seite Erweiterungsbauten geschaffen werden, obwohl an anderer Stelle leer ständen.


Im Rahmen einer Gesprächsrunde mit Bürgermeister Siegfried Böhringer, der Ministerialbeauftragten für die Realschulen Maria Kinzinger, Schulamtsdirektor Heribert Stautner, dem Realschuldirektor Markus Hartl und dem Architekten Bruno Dietl ging Landrat Herbert Mirbeth insbesondere auf die Mensa und die heutige Situation der Ganztagsschulen ein. So fragte er Bürgermeister Böhringer nach dem Ursprung zum Bau einer gemeinsamen Mensa. Im Gespräch bei einer Tasse Kaffee mit dem damaligen Schulleiter der Realschule Ludwig Erl habe man erörtert, dass beide Schulen für ihren Ganztagsbetrieb eine Mensa benötigten. Schnell sei man übereingekommen, dieses Projekt mit den beiden anderen Schulen, dem Förderzentrum und der Grundschule, anzugehen. Der Architekt Bruno Dietl, beschrieb die Entstehung des Erweiterungsbaus. Die Lage, die er vorgefunden habe, der 45-Grad-Arm der  Realschule und der Anbau bilden eine offene Schere. Hier sollte der neue Erweiterungsbau als Bindeglied eingefügt werden. Er sollte markant Alt von Neu trennen, aber gleichzeitig auch verbinden. Die entscheidende Idee sei ihm in einer Konditorei gekommen: der neue Erweiterungsbau sollte sich wie ein Tortenstück in die offene Schere einfügen.


Maria Kinzinger nahm zu dem bildungspolitischen Ganztagsmodell Stellung. Man trage mit dem Ausbau der Ganztagsschulen dem veränderten Familienbild Rechnung. Gemäß dem Regierungsprogamm solle bis 2018 für alle Schüler ein Ganztagsangebot zur Verfügung stehen. Die Ganztagsschulen bieten viele Möglichkeiten für eine erfolgreiche Ausbildung der Schüler. „Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt in der Schule“ stellte sie fest.  Oberstes Ziel der Schulausbildung sei stets die individuelle und optimale Förderung der Schüler stellte Schulamtsdirektor Heribert Stautner fest. Die Ganztagsschule biete ganz besondere Möglichkeiten. So werden für eine Ganztagsklasse 12 Lehrerstunden zusätzlich zur Verfügung gestellt. Bei 92 Ganztagsklassen im Schulamtsbezirk seien das 1040 Euro. Die Ganztagsklassen seien eine Erfolgsgeschichte insbesondere im Bereich der Mittelschulen. Schulleiter Markus Hartl nannte die architektonische Gestaltung ein Highlight und lobte die hervorragende Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Schulen. Den kirchlichen Segen erteilten Pfarrer Bernd Kritzenthaler und Pfarrer Johann Schottenhammel. Die Schulchöre und Orchester der vier Schulen umrahmten die Veranstaltung musikalisch.

 

© Bruno Dietl, Architekt

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