Auftaktveranstaltung - gestaltet von der Klasse M10b

Zeitung in der Schule 2014/2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Programm:

  • Intro: „I don’t like Mondays“ mit Pantomime
    Chor: Begrüßungslied „Lucky day“

 

  • Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Alois Amann

 

  • Zeitreise ins Jahr 2114à Sketch „Amazing Discoveries: Die Erfindung der Zeitung“

 

  • weitere Grußworte (Frau Louisa Knobloch, MZ)

 

  • Lied „Zehn neue Zeitungen“ Teil 1
  • „Die Verwandlung der Zeitung“
  • Lied „Zehn neue Zeitungen“ Teil 2
  • Sketch: „Schwarz auf Weiß“ oder „Was Frau Schwarz alles weiß“
  • Lied „Zehn neue Zeitungen“ letzte Strophe

 

  • „Dank sei ZIS“: kurze Präsentation der ZIS-Arbeiten und Vorstellung des ZIS-Caterings

 

  • „Move your body“ – Dancegroup M9

 

  • Ausklang bei Getränken und Snacks: Werft einen Blick in die druckfrische Zeitung bei einem Getränk, „Zeitungsenten“, „ZIS“-Stangerl und einem leckeren Buchstabennudelsalat!

 

Zeitreise in das Jahr 2114 - Sketch: "Amazing Discoveries"

Unglaubliches aus dem Jahre 2114:
Liveschaltung in die Sendung „Amazing Discoveries“


Tina: Hallo, ich bin Tina und ich begrüße Sie alle zu einer neuen Folge von Amazing Discoveries. Heute haben wir einen Gast extra aus England zu uns beamen lassen. Begrüßen wir John, der uns zwei wirklich wunderbare Erfindungen mitgebracht hat. Willkommen John!

J: Danke .

T: Welche fantastische Entdeckung hast du dabei, John?

J: Nun Tina, ich habe hier etwas ganz Besonderes. Etwas, worauf die ganze Welt gewartet hat.

T: Unglaublich, sag uns schnell was es ist...

J: Ich habe hier ein weißes viereckiges Material und ein Stöckchen. Sie werden sich jetzt fragen, "Was ist das nun schon wieder?"

T: Ja, wir sind schon ganz gespannt John. Spann uns nicht länger auf die Folter...

J: Nun Tina, wenn ich dieses Stöckchen über das weiße Material bewege, dann verfärbt sich dieses genau an jenen Stellen, wo das Stöckchen das weiße Material berührt hat.

T: Das ist ja unglaublich....

J: Ja, aber das ist noch nicht alles Tina. Wenn ich mit dem Stöckchen, das man auf Deutsch übrigens einen Bleistift nennt, einen Buchstaben, so einen wie man ihn normalerweise auf seinen Computerbildschirm sieht, auf das Material zeichne...

T: Unglaublich, langsam begreife ich es. Also wenn man mehrere Buchstaben nebeneinander zeichnet, dann kann man sogar lesen, ohne einen Bildschirm zu benötigen.

J: Das ist tatsächlich so Tina, du begreifst es. Das Material nennt man übrigens „paper“. Du kannst es mit Papier übersetzen.

T: Unglaublich. Also wenn das keine Amazing Discovery ist... Und man benötigt dafür überhaupt keinen Strom?

J: Nein, nein Tina, fantastisch, nicht? Man braucht selbst keine Batterien oder Akkus.

T: Mann, das ist ja unglaublich. Ha John, du hast es zugeklappt. Das kann ich mit meinem Notebook auch.

J: Nein Tina, das ist anders, du kannst es so oft falten, wie du willst, bis es das gewünschte Maß hat.

T: Hey, du hörst ja gar nicht mehr auf zu falten und es wird immer kleiner und kleiner. Jetzt passt es sogar in deine Hosentasche.

J: Ich habe noch eine weitere Erfindung mitgebracht. Ein „paper“, auf das jeden Tag die neuesten Nachrichten gedruckt werden, „Newspaper“ genannt! Auch ohne Akku und faltbar.

T: Das ist ja unglaublich John, so viele Buchstaben auf einer Seite! Darf ich es mal halten?

J: Natürlich Tina.

T: Wahnsinn, es wiegt fast nichts.

J: Das stimmt Tina. Es ist 100 mal leichter als das kleinste Notebook.

T: Kein Akku, 100 mal leichter, einfach irre!

J: Pass mal gut auf, was ich jetzt mache!

T: Aber John, was tust du jetzt??? Nein, das geht doch nicht, du zerreißt das Papier in zwei Teile.

J: Dieses Material ist so fantastisch, schau Tina. Ich halte die zwei Teile aneinander und man kann es immer noch lesen.

T: Unglaublich, das sollte man mal mit einem Monitor probieren, ha ha ha. Aber was tust du jetzt? Nein, tu's nicht!!! Nicht darauf herumtrampeln.

J: Keine Panik Tina, schau mal...

T: Man kann es immer noch lesen! Stellt euch vor Leute, wenn ihr so auf eurem Monitor herumtrampeln würdet... Unglaublich, was für eine Amazing Discovery! Aber sag mal John, wie lange kann man das Papier aufbewahren?

J: Nun, viel länger als eine CD, einen Stick oder eine Festplatte, deren magnetische Eigenschaften auf die Dauer abnehmen.

T: Der Wahnsinn...

J: Aber das ist noch nicht alles!

T: Nee?

J: Du kannst es überall hin mitnehmen, du kannst es sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Temperaturen benutzen. Und wenn du es nicht mehr benötigst, kannst du noch immer etwas darin verpacken, im Notfall deine Nase damit putzen oder auf dem WC...., du verstehst was ich meine, Tina.

T: Ja John, phänomenal! Also du hast mich voll überzeugt!

J: Übrigens habe ich durch Internetrecherchen herausgefunden, dass es so was vor vielen hundert Jahren in Deutschland auch schon gegeben hat! In Köln wurde Anfang des 14. Jahrhunderts ein Papier, auf dem Botschaften und Kunden verfasst wurden, „zidunge“ genannt, woraus später das Wort „Zeitung“ entstand!

T: Was du alles weißt! Danke, dass du uns heute besucht hast, John, jetzt sind wir wieder ein bisschen schlauer. Damit darf ich mich von Ihnen verabschieden liebe Zuschauer und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit!

Lied: "Zehn neue Zeitungen"

Zehn neue Zeitungen

 

Zehn neue Zeitungen                                            Fünf neue Zeitungen,

wollten ein Haus erfreun,                                     lagen jetzt vor der Tür

eine trieb der Wind davon,                                   Conny brauchte einen Fächer,

da waren’s nur noch neun.                                   Da waren’s nur noch vier.

 

Neun neue Zeitungen,                                          Vier neue Zeitungen,

wurden ins Haus gebracht,                                   die lagen in der Reih‘

eine klaute Nachbars Hund                                  da stopft wer nasse Schuhe aus,

da waren’s nur noch acht.                                    So waren’s nur noch drei.

 

Acht neue Zeitungen,                                            Drei neue Zeitungen,

sind im Treppenhaus verblieben,                         darin steht mancherlei,

Max bastelte ein Segelboot,                                 Tim macht sich einen Hut daraus,

da waren’s nur noch sieben.                                 Da waren’s nur noch zwei.

 

Sieben neue Zeitungen,                                        Zwei neue Zeitungen,

fand eine schlaue Hex‘,                                        waren fast ganz alleine,

die eine wurd‘ ein Zauberstab,                             Susi braucht Geschenkpapier,

da waren's nur noch sechs.                                  da war es nur noch eine.

 

Six new newspapers                                             Eine neue Zeitung

saw a busy wife,                                                   wird ganz genau studiert

she  had to clean the windows                             von Frau Schwarz, damit sie weiß,
da waren’s nur noch five.                                     was auf der Welt passiert.

 

 

Eine alte Zeitung
muss zur Tonne gehn,

dort lagen schon neun Zeitungen,

da waren es wieder zehn!

 

ZiS bringt Abwechslung in den Unterricht


Bei der Auftaktveranstaltung für „Zeitung in der Schule“ an der Mittelschule Regenstauf servierten die Schüler Sketche – und Zeitungsenten zum Essen.

von Louisa Knobloch, MZ

Wir schreiben das Jahr 2114: In der Sendung „Amazing Discoveries“ (Unglaubliche Entdeckungen) stellt John der Moderatorin Tina eine bahnbrechende neue Erfindung vor – das sogenannte „newspaper“, Nachrichten auf Papier gedruckt. „Es benötigt keine Akkus und ist viel leichter als das leichteste Notebook der Welt“, schwärmt John. Und demonstriert sogleich: Selbst, wenn man auf der Zeitung herumtrampelt, kann man sie danach immer noch lesen – ein Monitor dagegen wäre längst kaputt.

Zeitung hat Zukunft, das machten die Schüler der Klasse M10 der Mittelschule Regenstauf mit diesem Sketch klar. Bei der Auftaktveranstaltung für das Projekt „Zeitung in der Schule“ (ZiS) am Montagvormittag erfuhren die Besucher – darunter Bürgermeister Siegfried Böhringer – auch, wozu das „newspaper“ sonst noch so alles gut ist, und sogar bei einem Tanz kamen Zeitungsfahnen als Requisiten zum Einsatz.

Mehr als 260 Klassen mit über 5000 Schülern im gesamten Verbreitungsgebiet der Mittelbayerischen Zeitung lesen seit Montag wieder im Unterricht die MZ. An der Mittelschule Regenstauf beteiligen sich sechs Klassen an dem Projekt. „Das Besondere an ZiS ist, dass die Schüler nicht nur die Zeitung lesen, sondern auch selbst zu Reportern werden“, sagt Schulleiter Alois Amann. Aus seiner Zeit als Klassenleiter hat er selbst Erfahrung mit dem Projekt: „Ich habe es als sehr gewinnbringend für meine Schüler erfahren.“

Viele Schüler hätten zuhause keine Tageszeitung, berichtet Lehrerin Daniela Kehrls, die mit ihren Schülern die Auftaktveranstaltung organisiert hat. Bei ZiS könnten sie den Aufbau der Zeitung und verschiedene Textformen wie Nachricht und Reportage kennenlernen. Das Erfassen und Analysieren von Texten sei zudem eine gute Übung für die Abschlussprüfungen. Mit der Zeitung wird nicht nur im Deutschunterricht gearbeitet, sondern auch im Fach Geschichte/Sozialkunde/Erdkunde, wenn es etwa um die aktuellen Konflikte in der Ukraine oder Syrien geht. „Mit der MZ werden komplizierte Themen für die Schüler leichter verständlich“, sagt Kehrls.

Mit ihrer zehnten Klasse beteiligt sich die Lehrerin das dritte Jahr in Folge am Projekt – und das überaus erfolgreich: Schon zwei Mal gewannen die Schüler den „Klasse Preis“ für den besten ZiS-Artikel. „ZiS macht sehr viel Spaß“, findet Suzanna. „Es ist abwechslungsreich und man arbeitet im Team“, sagt Samuel. Besonders die Recherche für ihre Artikel beim EVR und bei Infineon hat den Schülern gefallen. „Man setzt sich mit Themen auseinander, mit denen man vorher nicht so viel zu tun hatte“, meint Jonas.

Für die Auftaktveranstaltung hatten die Schüler ein besonderes Buffet vorbereitet: Neben einer bunten ZiS-Torte ließen sich die Besucher Buchstaben-Nudelsalat und Zeitungsenten schmecken. Und bei einem Sketch erfuhren sie, wie sich bei der Lektüre des Sportteils die Nerven schonen lassen: „Als Fan des SSV Jahn sollte man die Seite mit der Tabelle lieber verkehrt herum halten.“

 

Tradition Seit 1986 bietet die Mittelbayerische Zeitung zusammen mit dem IZOP-Institut das Projekt „Zeitung in der Schule“ (ZiS) an. Es richtet sich an Schüler aller Schularten von der 3. bis zur 12. Klasse.

Pilotprojekt Erstmals findet in diesem Schuljahr ein digitales Pilotprojekt statt. Eine iPad-Klasse und vier Laptop-Klassen werden statt der gedruckten Zeitung im Unterricht das E-Paper der MZ lesen.

Teilnehmer In diesem Schuljahr haben sich bereits über 260 Klassen mit rund 5100 Schülern angemeldet. Insgesamt haben seit 1986 über 7000 Klassen mit mehr als 173 000 Schülern teilgenommen.

 

Termine

Wichtige Links

Neue Rubrik auf der Homepage 

Auf der Seite Das ist aus uns geworden stellen wir ehemalige Schülerinnen und Schüler und deren berufliche Entwicklung nach ihrem Abschluss an der Mittelschule am Schlossberg vor. 

Kontakt

Mittelschule am Schlossberg

Hauzensteiner Str. 52

93128 Regenstauf

 

Rufen Sie einfach an unter

 

Tel.: 09402/94810-0

Fax: 09402/9481010

 

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.