Zeitung in der Schule - 2013/2014

Klasse-Preis für beste Schülertexte

  

Bereits zum zehnten Mal zeichnete die Bayernwerk AG die besten „Zeitung in der Schule“-Artikel aus. Den ersten Platz holte sich der Vorjahressieger.

Von Louisa Knobloch, MZ

Strahlende Gesichter im Verlagshaus der Mittelbayerischen Zeitung: Drei Schulklassen wurden am Freitag für ihre Artikel ausgezeichnet, die sie im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ (ZiS) geschrieben hatten. Gestiftet wird der „Klasse“-Preis, der heuer zum zehnten Mal vergeben wurde, von der Bayernwerk AG, die „Zeitung in der Schule“ seit vielen Jahren unterstützt.

 

6700 Schüler nahmen an ZiS teil

Maximilian Zängl, Leiter der Unternehmenskommunikation bei der Bayernwerk AG, übergab zusammen mit MZ-Chefredakteur Manfred Sauerer die Preise und gratulierte den Schülern zu ihren gelungenen Arbeiten. „Wenn ihr die Zeitung lest, wisst ihr nun, was für eine Arbeit hinter so einem Artikel steckt“, sagte er. MZ-Chefredakteur Manfred Sauerer betonte die Bedeutung des Zeitungsprojekts, das die MZ seit 1986 anbietet. Indem die Schüler im Unterricht mit der Zeitung arbeiten, wird ihre Lese- und Medienkompetenz gestärkt. Als Nachwuchsreporter schreiben die Schulklassen auch selbst Artikel, die dann auf den ZiS-Seiten in der Zeitung und auf der Homepage der MZ veröffentlicht werden. 326 Klassen mit rund 6700 Schülern haben in diesem Schuljahr an ZiS teilgenommen. Die Jury hatte nun die schwere Aufgabe, aus den vielen Artikel die drei Preisträger auszuwählen

 

Der erste Platz ging an die Klasse M9d der Mittelschule am Schlossberg in Regenstauf mit ihrer Lehrerin Daniela Kehrls – und damit an den Vorjahressieger. „Das gab es bisher noch nie, dass eine Klasse zweimal hintereinander den ersten Preis holt“, betonte Sauerer. Hatten sich die Schüler im vergangenen Jahr intensiv mit dem Thema Eishockey beschäftigt, ging es diesmal um Mikrochips.

 

Ihre Einblicke in die Produktion bei Infineon hatten die Schüler in einer Reportage verarbeitet, ein Interview mit dem Entwicklungsleiter geführt und sich zudem in einem Kommentar kritisch mit den Vor- und Nachteilen der modernen Technik auseinandergesetzt. „Ein Gesamtkunstwerk“, lobte Sauerer. Die 300 Euro Preisgeld will die Klasse – wie schon das Preisgeld aus dem Vorjahr – in die Abschlussfahrt investieren. Nach Hamburg oder London soll es gehen, verriet Lehrerin Daniela Kehrls, die sehr stolz auf ihre Schüler war. „Sie haben sich wirklich ins Zeug gelegt!“

 

 

Klasse M 9d bei Infineon

 

Im Geldbeutel habe ich meine Gesundheitskarte, meine Bankkarte, meine Kreditkarte, meinen elektronischen Personalausweis. Auf all diesen Karten sind wichtige persönliche Daten gespeichert und sie sind alle gesichert. Wie funktionieren meine Karten? Wie sind die Chips dort integriert? Seitdem ich bei Infineon war, kann ich alle meine Fragen beantworten. Denn Infineon ist Marktführer für ChipCard & Security. Am Standort Regensburg entwickeln wir Innovationen und bringen ChipCard-Gehäuse zur Serienreife. Schaut es euch selbst an und versteht, warum Datenspione bei uns keine Chance haben.


Technik im Alltag – Zauber oder Fluch?

von Jonas Weindler, Klasse M9d

Der Mensch kommt im Alltag nicht mehr ohne Chiplösungen aus. Unser Geldbeutel biegt sich vor lauter Karten mit integrierten Chips. Intelligente Waschmaschinen und weiterentwickelte Haushaltselektronik erleichtern uns unser Leben um einiges. In Notebooks, Tablets, Handys, Spielekonsolen und digitalem Fernsehen tragen die winzigen Chips zur täglichen Unterhaltung bei. Garagentore öffnen sich wie von Zauberhand, Autos „erkennen“ ihren Besitzer anhand des Schlüssels und verstellen automatisch Spiegel und Sitze für besseren Fahrkomfort. Noch nie war Autofahren dank der Technologien so bequem und sicher. Unzählige Airbags und Warnsysteme wollen uns vor Gefahren schützen, sorgen jedoch auch dafür, dass so mancher Fahrer leichtsinnig und unaufmerksam wird.

 

Der Mensch sollte sich nicht zu sehr auf das Technikwunder „Mikrochip“ verlassen, denn er selbst trägt noch immer die Verantwortung für sich und seine Mitmenschen. Auch im Bereich der Medizin bringt uns die Technik lebenswichtige Neuerungen, wie z.B. das kleinste EKG der Welt, das vor kurzem einem Menschen eingepflanzt wurde. Eine Zukunftsvision von Milliardären ist es sogar, den menschlichen Geist unsterblich zu machen, indem sie unsere Gedanken auf Siliziumchips abspeichern und diese in Roboterhüllen einbauen. Was nach einem Science-Fiction-Film klingt, kann schon in wenigen Jahren Realität sein.

 

Noch beherrscht der Mensch die Technik, doch wir sollten aufpassen, dass die Technik nicht irgendwann den Menschen beherrscht und außer Kontrolle gerät. Natürlich bereichert der Mensch mit technischen Errungenschaften das Leben, aber wir sollten auch unsere Grenzen kennen und Respekt vor der Schöpfung zeigen. Schon Goethe gab uns mit seiner Ballade „Der Zauberlehrling“ ein mahnendes Beispiel für Selbstüberschätzung, die dann in Hilflosigkeit endet: „…Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los...“

 

Kleinste Dinge, die die Welt bewegen

Ob auf der Bankkarte, im Geldbeutel oder im Auto – die winzigen Chips sind unentbehrlich. Bei Infineon in Regensburg werden sie hergestellt.

Von der Klasse M9d der Mittelschule am Schlossberg Regenstauf

REGENSBURG Jeder hat sie tagtäglich bei sich -doch kaum einer weiß es! Öffnet man seinen Geldbeutel und betrachtet seine Karten wie etwa Bankkarte, Gesundheitskarte oder Prepaidkarten genauer, so entdeckt man kleine goldene oder silberne Module. Unter diesem Schutzgehäuse versteckt sich ein winziger Chip,der aber in Wirklichkeit megastark ist.So unscheinbar wie ein Sandkorn, und doch absolut notwendig, um vielfältigste Daten zu transportieren. Heute ist der kleinste Chip circa 0,6 Millimeter auf 0,32 Millimeter groß und mit bloßem Auge kaum mehr erkennbar. So unglaublich es klingt, aber in einigen Jahren könnte dies einer der größten Chips sein, denn Ziel der Technik ist es, immer kleinere und leistungsstärkere Chips herzustellen.

 

Bei einem Besuch bei Deutschlands Marktführer in der Chipproduktion, der Firma Infineon in Regensburg, dürfen wir hautnah die aufwändige Herstellung und Testung der Chips erleben und Dr. Reza Hussein und sein Team mit Fragen löchern. Sicherheit und Hygiene sind das A und O! Schon an der Pforte müssen wir uns ausweisen und versichern, dass wir aus Gründen der Spionage keine Fotos schießen. Vor dem Betreten des Reinraums, in dem die höchste Sicherheitsstufe herrscht, ist es verpflichtend, sich mit einem Besucherkittel, besonderen Überziehschuhen, Haarnetz und sogar Mund- und Nasenschutz zu bekleiden. Denn die Chips sind höchstempfindlich gegenüber Staub, Schuppen und Haaren. Geht ein Chipträger kaputt, sind tausende Euros verloren. Außerdem will kein Kunde Chips, die durch Fingerabdrücke, Speichel oder Schweiß verunreinigt sind.

 

Englisch ist die Betriebssprache

Voller Spannung, aber auch mit Anspannung, weil wir durch den Schutz schlecht Luft bekommen und uns durch die vielen Sicherheitsschleusen wie in einem Science-Fiction-Film fühlen, passieren wir Geräte zur Spannungsentladung, Luftduschen, kameraüberwachte Safety-Türen und müssen uns sogar in ein Logbuch eintragen. Dann können wir endlich die Chipproduktion betreten. Dünne Rohlinge, die so genannten Wafer, werden durch verschiedene Prozesse wie zum Beispiel Schleifen und Säurebehandlung noch viel dünner.

 

In den einzelnen Bereichen begegnen uns überall englische Schilder wie „Etching“, „Grinding“ und „Inking“, denn Englisch ist die Fach- und Betriebssprache bei dem internationalen Unternehmen. Mithilfe von Mikroskopen können wir auch einen Blick auf die Mikrochips werfen, deren minimale Größe nur in Potenzen angegeben werden kann. Zum Glück hatten wir dieses Thema erst in Mathematik. Trotzdem müssen wir uns sehr konzentrieren, um die komplizierten Vorgänge zu verstehen. Beim „Dicing“ werden die Chips durch Sägen vereinzelt und anschließend mit Maschinen auf Trägerbänder gepickt. Dann werden sie geklebt und mit Golddraht fixiert. Das Personal überwacht die Maschinen und führt zahlreiche Tests durch, denn es darf kein fehlerhafter Chip unbemerkt zum Kunden gelangen. In der Automobiltechnik könnte dies lebensgefährlich werden.

 

Im Zuverlässigkeitslabor beobachten wir, wie die Chipkarten auf ihre Belastbarkeit getestet werden. Schließlich sollen sie möglichst lange funktionieren und müssen im Geldbeutel so einiges aushalten. Deshalb werden sie mit Maschinen in verschiedene Richtungen stark gebogen, großer Hitze und Kälte ausgesetzt und dürfen ein Salzbad nehmen, um zu prüfen, ob sie urlaubstauglich und resistent gegen Schweiß sind. Chips, die später in Pässe integriert werden, müssen zudem einen Stempeltest und Kugelschreibertest bestehen.

 

Vom Mikrochip zum Nanochip

Verlaufen die Tests positiv, dürfen die Chipkarten ausgeliefert werden. Bei Infineon arbeiten die Maschinen und Menschen rund um die Uhr in drei Schichten und produzieren so täglich circa 150 000 Chips. Da die Nachfrage steigt, werden in Zukunft immer größere und damit schwerere Wafer zum Einsatz kommen. Dafür wird der Mensch künftig mehr von Automaten unterstützt werden. Trotzdem braucht man gut ausgebildete Menschen, die kontrollieren und testen. Infineon stellt dafür auch in Regensburg viele interessante Ausbildungsplätze zur Verfügung. Vielleicht erhalten auch wir einmal die Chance, direkt an der Weiterentwicklung der Mikrochips zu Nanochips beteiligt zu sein. Eine spannende Aufgabe mit Zukunft!

 

Welche Berufe bietet Infineon?

 

Ausbildung Folgende Ausbildungsberufe bietet Infineon an: Elektroniker/-in für Geräte und Systeme, Mechatroniker/-in, Mikrotechnologe/-in sowie Industriekaufmann/-frau mit Zusatzqualifikation Fremdsprachenkorrespondent/-in und Kaufmann/-frau für Büromanagement mit Zusatzqualifikation Fremdsprachenkorrespondent/-in.


Motivation Unter dem Motto „ YIP – Your Idea Pays“ können Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge einreichen. Gute Ideen werden in die Tat umgesetzt und belohnt – durch die Belohnung sollen die Mitarbeiter wieder zu neuen Ideen motiviert werden.


Work-Life-Balance Bei Infineon wird auch viel Wert auf die sogenannte Work-Life-Balance gelegt. Familienfreundlichkeit erreicht das Unternehmen durch flexible Arbeitszeiten, Betreuungskooperationen und Gesundheitsangebote.

International Infineon bietet zudem internationale Einsatzmöglichkeiten mit guten Aufstiegschancen.

 

Final Presentation ZiS-1-1a.doc
Microsoft Word-Dokument [6.6 MB]

Termine

Terminkalender 2018.xls
Microsoft Excel-Dokument [102.5 KB]

Wichtige Links

Neue Rubrik auf der Homepage 

Auf der Seite Das ist aus uns geworden stellen wir ehemalige Schülerinnen und Schüler und deren berufliche Entwicklung nach ihrem Abschluss an der Mittelschule am Schlossberg vor. 

Kontakt

Mittelschule am Schlossberg

Hauzensteiner Str. 52

93128 Regenstauf

 

Rufen Sie einfach an unter

 

Tel.: 09402/94810-0

Fax: 09402/9481010

 

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.